Hypnose bei Angst

Veränderung ohne dass Sie hypnotisiert werden.

Es fühlt sich an, wie ein ganz normales Gespräch, und dabei erleben Sie einen Zustand, in dem sich belastende Muster oft überraschend schnell verändern können.

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Angst verstehen – neue Wege entdecken

Angst ist zunächst eine ganz natürliche und wichtige Reaktion unseres Körpers. Problematisch wird sie, wenn sie in Situationen auftritt, in denen eigentlich keine Gefahr besteht – oder wenn sie so stark wird, dass sie das Leben zunehmend einschränkt.

Hypnose wird heute bei verschiedenen Formen von Angst eingesetzt. Studien zeigen, dass hypnotische Verfahren dabei helfen können, Angstreaktionen zu beeinflussen und innere Anspannung zu reduzieren.

In meiner Praxis gehe ich jedoch einen etwas anderen Weg: Sie müssen dafür nicht in eine klassische Hypnose versetzt werden. Stattdessen nutzen wir einen natürlichen Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, den jeder Mensch täglich erlebt. In diesem Zustand können wir mit den unbewussten Prozessen arbeiten, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung der Angst beteiligt sind.

Warum klassische Hypnose bei Angst oft nicht reicht

In der klassischen Hypnose wird häufig mit Entspannung, positiven Vorstellungen und Suggestionen gearbeitet, um Angstreaktionen zu reduzieren. Das kann sehr hilfreich sein. Doch nicht immer lässt sich damit verändern, warum die Angst überhaupt entsteht und immer wieder zurückkehrt.

Wir gehen deshalb einen anderen Weg. Statt die Angst einfach beruhigen oder verdrängen zu wollen, versuchen wir herauszufinden, was in Ihrem Inneren hinter dieser Angst steht. Denn selbst eine scheinbar völlig unbegründete Angst kann mit unbewussten inneren Prozessen verbunden sein.

Mit unserem normalen Denken finden wir darauf oft keine befriedigende Antwort. Wir wissen vielleicht sogar ganz genau, dass unsere Angst unbegründet ist – und haben sie trotzdem.

Verändert sich unsere Aufmerksamkeit jedoch ein wenig, können innere Persönlichkeitsanteile plötzlich „gesprächig“ werden. Wir können erkunden, welcher Teil die Angst auslöst, wovor er schützen möchte und was er braucht, damit diese Angst nicht mehr notwendig ist.

Das Ziel ist deshalb nicht, die Angst einfach für einen Moment verschwinden zu lassen. Das Ziel ist, gemeinsam mit Ihrem Inneren eine Veränderung zu ermöglichen, durch die die Angst ihre bisherige Funktion verlieren kann.

Der Bewusstseinszustand, in dem Erstaunliches geschehen kann

Vielleicht kennen Sie diesen Moment:

Sie fahren Auto, kommen an Ihrem Ziel an und fragen sich:  "Wie bin ich eigentlich hierhergekommen?"

Oder Sie lesen eine Seite in einem Buch – und merken plötzlich, dass Sie keinen einzigen Satz bewusst wahrgenommen haben.

Solche natürlichen Zustände erlebt jeder Mensch mehrmals täglich und genau diesen natürlichen Zustand nutzen wir in meiner Praxis. Sie verlieren dabei weder die Kontrolle noch werden Sie "wegtreten". Sie bleiben jederzeit "ganz normal".

Das innere Team

Geht es nicht vielen Menschen so: Ein Teil von uns möchte etwas tun, ein anderer hält uns zurück. Der eine möchte mutig sein, der andere sucht Sicherheit. Diese verschiedenen inneren Stimmen kann man auch das „innere Team“ nennen. Solange diese Anteile gegeneinander arbeiten, entstehen innere Konflikte und unnötiger Stress. Ziel ist es, die verschiedenen Stimmen wahrzunehmen und wieder in Einklang zu bringen – damit Entscheidungen leichter fallen und Veränderung möglich wird.

Ich verstehe mich als Coach für dieses innere Team und nenne meine Arbeit deshalb "Inner Process Coaching". Denn oft entstehen Schmerzen, weil verschiedene Teammitglieder sich einfach falsch verstanden haben. Wenn das Missverständnis aufgehoben ist, kann auch der Schmerz verschwinden.

Meine Kunst besteht darin, diese Team-Mitglieder zum Reden zu bringen.

Höhenangst – ohne die Ursache zu kennen

Frau E. litt unter starker Höhenangst. Das belastete sie besonders, weil ihr Mann gerne mit ihr in die Berge ging – doch selbst eine Fahrt mit der Gondel war für sie kaum auszuhalten.

Interessanterweise hatte sie diese Angst nicht schon immer. Statt nach ihrem Ursprung zu suchen, gingen wir deshalb einen anderen Weg: Wir versuchten, ihre frühere Angstfreiheit wieder für die Gegenwart zugänglich zu machen.

Der Fall zeigt: Manchmal muss man gar nicht wissen, woher eine Angst kommt, um etwas an ihr verändern zu können.

Wie wir dabei vorgegangen sind, erzähle ich im Video.

Aus Datenschutzgründen wurden persönliche Angaben verändert. Jeder Mensch ist einzigartig. Daher können Verlauf und Ergebnis einer Behandlung unterschiedlich sein.

 

Angst vor Maikäfern

Frau V. hatte panische Angst vor Maikäfern. Den Auslöser kannte sie genau: Als Kind hatte ihr ein Nachbarsjunge einen ganzen Kübel Maikäfer über den Kopf geschüttet. Doch obwohl sie wusste, woher ihre Phobie kam, verschwand sie nicht.

In unserer Arbeit zeigte sich etwas völlig Unerwartetes: Die Angst hatte offenbar mit etwas ganz anderem zu tun als mit Maikäfern.

Was dahintersteckte und wie sich die Angst schliesslich auflöste, erzähle ich im Video.

Solche starken Ängste vor bestimmten Tieren, Situationen oder Dingen bezeichnet man als Phobien – sie können auftreten, obwohl man mit dem Verstand genau weiss, dass eigentlich keine Gefahr besteht. Und genau deswegen sollte man sich Ängsten nicht mit dem Verstand nähern, um sie zum Verschwinden zu bringen.

Aus Datenschutzgründen wurden persönliche Angaben verändert. Jeder Mensch ist einzigartig. Daher können Verlauf und Ergebnis einer Behandlung unterschiedlich sein.

 

Angst vor der eigenen Hochzeit

Frau L. wollte gerne heiraten – doch allein der Gedanke, vor allen Gästen zum Altar treten zu müssen, löste heftige Angst aus.

Zunächst fanden wir keinen inneren Anteil, der für diese Angst verantwortlich zu sein schien. Also wählten wir einen anderen Weg: Frau L. folgte dem Gefühl ihrer Angst zurück durch ihr Leben – zu früheren Situationen, in denen sie genau dieses Gefühl schon einmal erlebt hatte.

Schliesslich führte diese Spur bis in ihre frühe Kindheit. Dort tauchte eine überraschende Situation auf, die half, die heutige Angst zu lösen.

Was eine bevorstehende Hochzeit mit einem Erlebnis aus der Kindheit zu tun haben kann, erzähle ich im Video.

Was dahintersteckte und wie sich die Angst schliesslich auflöste, erzähle ich im Video.

Aus Datenschutzgründen wurden persönliche Angaben verändert. Jeder Mensch ist einzigartig. Daher können Verlauf und Ergebnis einer Behandlung unterschiedlich sein.

 

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Über mich

Vertrauen entsteht durch Kompetenz, Erfahrung und den Menschen, der Ihnen gegenübersitzt.

Ich bin Docteur ès Sciences der Université de Lausanne, habe mehrere Semester Psychologie studiert und mich in verschiedenen wissenschaftlich fundierten Methoden der Veränderungsarbeit weitergebildet. Dazu gehören eine formale Ausbildung in Hypnose, der Abschluss als Master of Neurolinguistic Programming (NLP) sowie eine Ausbildung in Neuro-Hypnotic Repatterning (NHR).

Auf dieser Grundlage habe ich in den 20 Jahren meiner Coaching-Arbeit meinen eigenen Ansatz entwickelt: das Inner Process Coaching. Dabei verbinde ich wissenschaftliches Denken mit langjähriger Praxiserfahrung – mit dem Ziel, Menschen auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Veränderung zu begleiten.